Im Klang der Ukulele
Ließ ich baumeln die Seele
Spät in stiller Nacht
In Gedanken versunken
Und ein Gläschen getrunken
Ein Liedlein ausgedacht
Alte Knaben gern scherzen
Trotz der Rückenschmerzen
Manche einer singt noch froh
Kahle Flächen schon herrschen
Zwischen Inseln aus Härchen
Unter dem Hut von Stroh
Mögen die Mädchen noch singen
Geschmückt mit Glitzerdingen
Sich kämmen das wallende Haar
Es schwindet die Behaarung
So lehrt es die Erfahrung
Alsbald von Jahr zu Jahr
Blond sind noch die Haare
Es dauert einige Jahre
Bis der Haarschwund beginnt
Doch die Locken schwinden
Kaum noch welche zu finden
Durch den Rest weht der Wind |
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An den Schläfen bald reifen
Erste silbrige Streifen
Kunstvoll vom Fachmann kaschiert
Bis dann auch der Friseur lacht
Weil die geschönte Haarpracht
Sich dennoch allmählig verliert
Beim Reimen dieser Verse
Ergab sich die Kontroverse:
Was denn vom Leben noch bleibt?
Zwar schwinden langsam die Haare
Vergehen die besseren Jahre
Dafür ist man reicher beleibt
Im Zwielicht der Abendröte
Verschwimmen sonstigen Nöte
Und im Mondesglanz
Entschwinden Runzelfalten
Fast bei allen Alten
Ein wenig - oder auch ganz
Für alternde Mädchen und Knaben
Bleibt eine der labendsten Gaben
Im kühlen Glase serviert
Der Saft vergorener Trauben
Den muss uns der Herrgott erlauben
Den uns die Wirtin spendiert |